Zypern
Mit Bilder, noch mehr Videos, einer einzubildenen Bräune und glücklich unglücklich kehren wir zurück.
wieder zu Hause in Wien, 11. Februar 2026. Take me back.
Zypern. Hat man eigentlich gar nicht so auf dem Schirm. Hatte ich eigentlich gar nicht so auf dem Schirm. Jetzt schon. Und für einen Wanderurlaub mit Frühlings-Feeling im Februar ein echter Geheimtipp.
Zypern. Irgendein Land neben Griechenland und vor der Türkei. Die Idee war eigentlich nur „dem Winter entfliehen“. „dem Grauen“. „dem Kalten“. Nach den Prüfungen und ein wenig abschalten.
Fünf Tage. Das reicht schon um mal kurz wieder Sommergefühle zu bekommen, die Sonne im Gesicht zu spüren. Mal wieder ohne Jacke das Haus zu verlassen. Oder in T-Shirt rum zu laufen. Gesunde Luft zu atmen, das Grüne aufzusaugen, die Meeresluft einzuatmen, etwas anderes zu sehen außer Grau, dunkle Wolken, U-Bahnen und Menschen mit Mütze und Schal.
Dem Alltag einfach mal entfliehen. Billiger Flug nach Zypern. Zack, drei Stunden später waren wir in Paphos und haben unsere Karotten mit Hummus am Strand gesnackt. Der Bikini hat aber leider unseren Koffer nicht verlassen. Halb so wild.
Unser Chaya-Mobil musste zwar viel mit uns durchstehen, links fahren war ehrlich eine kleine Umgewöhnung. Aber hey, wir leben noch und die Kaution hab ich auch wieder bekommen. Eenie Meenie von Justin Biber wurde rauf und runter gehört, Party im Auto war selbstverständlich.
Das Airbnb bekommt eine 8 von 10. Bis auf das, dass das Bad sometimes von unseren abendlichen Duschen überflutet wurde, die Versicherung den Geist aufgab und der Vermieter in Adiletten und Jogginghose zwei mal abends um 9 in unserer Wohnung stand, war es ein Träumchen. Top ausgestattet mit feschen Tellern, die ich am liebsten geklaut hätte. Aber unser 20 Kilo-Gepäck hätte das nicht hergegeben.
Phillippos Supermarkt war unser Go-To Markt. Wraps und Nudeln gabs die Tage zum Abend, für Frühstück wurde jeden Morgen gesorgt, Spaßgetränke und Kaffee wurden frisch beim Kiosk unseres Vertrauens gekauft bevor das Abenteuer jedes Mal aufs Neue begann. Ein Kilo frische Datteln hab ich als Souvenir im Handgepäck gekauft.
Es wurde nie langweilig. Mal ein Schlucht, mal ein Berg mit Aussicht, mal zwischen Golfresorts und Villen in den Hills. Ab und zu mit Weste, meistens mit Langarmshirts, ein paar mal mit T-Shirt.
Die Wanderschuhe haben sich hundertprozentig ausgezahlt. Über Stock und Stein haben sie mich gebracht, mich vor verstauchten Füßen geschützt. Eins A.
Das wir ein perfektes Dreier Trio sind, wussten wir schon vorher. Jede hatte ihre Rolle auf diesem Trip, zwischen Lachen und noch mehr Lachen.
Der Tag endete meistens mit den Sätzen „kannst du noch die Bilder in das geteilte Album stellen“. Das abwechselnde Duschen in unterschiedlicher Reihenfolge, das Posten der Storys, das Lachen über die hässlichen Grimassen, die wir während des Wanderns gemacht haben. Die unvorteilhaften Schnappschüsse. Normal.
Im Februar in Zypern. Wandern irgendwo im Westen der Insel. Ganz wenig Touris. Für Badewetter ist es schließlich noch zu kalt. Oft waren wir die einzigen neben Büschen und Bäumen, an Seen, in den Bergen. Wenige sind uns über den Weg gelaufen und keiner hat uns die Parkplätze vor den Wanderwegen weggenommen.
Die Fahrten zu den Wanderwegen war spannend. Neben links rechts Schwächen, steinigen kaputten Wegen mit Schlaglöcher tiefer als der Marianengraben hat unser Chaya Mobil viel gelitten. Mit uns ist es bestimmt 10 Jahre gealtert.
Als die Sonne mal so richtig schien wurden die Wangen rot, die Sonnencreme mit Bräunungsfaktor ausgepackt und die kalte Cola Zero geöffnet, um jede Sekunde zu nutzen, die so schnell wieder vorbei gehen kann.
Denn schon sind wir wieder im Lande. Im kalten Wien, das mir meine roten Ohren abschießt. Ein leerer Kühlschrank, der erst wieder mit Leben gefüllt werden muss.
Wie ungerne wir gehen wollten. Wie gerne wir bleiben wollten. Selbst die ZiB hat berichtet, dass es der trübste Winter in Wien seit 30 Jahren ist. Schade.
Nun ja. Jetzt sind wir wieder zurück. Ich darf noch eine Woche in meinem trauten Heim verbringen bevor die Deutsche Bahn mich zurück nach Deutschland befördert und meine Schwester 18 wird. Wie schnell die Zeit vergeht. Krass man.
In den Tag hinein leben, ganz viel mit Freunden unternehmen und einfach mal abschalten. Das ist diese Woche angesagt.
Ok meine Lieben, alles hat ein Ende. Dieser Blog hoffentlich niemals. Zypern war toll!!
Hab euch lieb, viel Erfolg weiterhin an die, die noch Prüfungen haben, Ciao Kakao von meiner Seite aus, Grüße gehen raus und bis bald!! <3
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