ein bisschen Poesie
die Welt im Wandel
Wien, 28. März 2026. Was uns heute so beschäftigt.
Erblickst das Licht der Welt
Ein Leben voller Alles-Steht-Kopf-Figuren
Voller Gefühle, die du nicht zuordnen kannst.
Wut hier, Angst da.
Ekel präsent, Kummer mal so.
Doch Freude, die wird dich bestimmt nie verlassen.
Die Kindheit kommt
Nicht mehr draußen und spielen
Sondern drinnen und zocken
Komm mein Schatz lass uns Trampolin springen
Nein ich will lieber vor dem Handy verbringen
Du fortziehst, weil du raus musst
Die Welt siehst, erlebst, fühlst
Plötzlich schätzt was du besitzt
Nahrung, Familie, Trinken
Der Moment wo du verstehst
Wie gut du es eigentlich hast
Ein Haus mit fließend Wasser
Normal vielleicht für dich
Doch für andere sicherlich nicht
Das Geld, das dich gierig macht
Abgehoben und unantastbar
Denken wir wirklich wir sind mehr Wert
als Menschen die sich einfach Sicherheit wünschen?
Sich danach sehnen
Gesehen zu werden
Nicht nur Teil einer Statistik
Nicht nur Einer von Tausend
Nicht das Glück hatten dort zu sein
Wo du gerade bist
Wo du gerade stehst
Und du denkst wirklich
dein Leben ist beschissen?
Bist weit gekommen auf deiner Laufbahn
hast studiert, promoviert
warst der Sprinter
weit voraus
Doch was nutzt dein Können, deine Intelligenz, dein Wissen
Wenn Chatbot 5.2 immer besser ist
Immer besser sein wird
Keine Wutausbrüche, wenig Fehler
nie zu spät oder mal krank
Wer brauch schon Menschen mit Gefühlen
wenn man Chatty und seine Freunde hat
Wohin du willst, nichts steht dir im Weg.
Pass auf wohin du trittst
Nicht dass dein nächster Schritt deine Hoffnung zerstört
Unter den Füßen von Geiz zerquetscht
Liegen gelassen von Staat und Recht
Eine Welt voller Macht und Hass,
voller Hilfe und Hilflosigkeit zugleich
Genug Lebensmittel soll es geben
Wer hat schon denn schon von Teilen geredet?
Alles meins, Pech für dich.
Ich will Norden und du bekommst Süden.
Sitzen zusammen, besprechen die Zukunft.
Wer denkt schon daran die Kleinen zu fragen
Wer hat mehr, wir sind besser
Wer ist größer, wir sind stark
Wir sind doch schließlich Riesen
die tun was sie wollen
Lieber Mensch, liebes Wesen
Schon mal dran gedacht
einen Blick nach unten zu werfen
Frieden längst ein Auslaufmodell
Denn Egoismus scheint meist der Sieger
Sollten wir nicht mal Platz auf dem Podest machen
Damit Barmherzigkeit regiert
Das Wesen
das Autos baut und Apps designed
Lieber Mensch, liebes Geschöpf
hast du schonmal in den Spiegel geschaut
Merkst du jetzt dass du vergessen hast
Wer du einmal warst
Meine ich etwa den heutigen Mensch
Oder das was du vorher gewesen bist?
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