Zwischen Polarlichtern, Crew-Partys und Weine servieren
der Sommerjob, der mich erfüllte
Wien, 17. Oktober 2026. Die Normalität ist zurück.
Komisch wieder die Tage in Montag bis Freitag und nicht in See -oder Hafentag einzuteilen. Komisch bis 10 Uhr schlafen zu können, ohne dass du schon beim Frühstücksbuffet bereits Teller abräumst. Komisch am Abend bei funktionierendem zuverlässigen schnellen Internet in deinem eigenen Zimmer auf Disney Plus den Film „Rio“ anzuschauen ohne dass du gerade ein 0,3 Pils und eine Karaffe Rose Markowitsch für die Kabine 605 in der Observation Lounge servierst oder Weine aus Neuseeland oder Argentinien präsentierst und öffnest.
62 Tage neue Leute, neue Crew, neues Management. Neue Orte, neue Landschaft, neue Tiere, neue Städte. Alles neu soweit das Auge reicht. So viele Eindrücke, dass das Tagebuchschreiben auf dem Tagesplan stand. So viele Dinge passieren, da ist doch so viel in deinem Kopf. So viel Menschen. Das erstmal zu checken, erstmal zu verarbeiten. Das muss ich jetzt noch aufholen. An Bord, da bleibt keine Zeit für. Du wachst auf und bist an einem neuen Hafen oder irgendwo auf See. Nun, es bleibt wenig Zeit den Spaziergang von gestern oder die Party am Abend groß Revue passieren zu lassen. Dafür darf ich das jetzt alles machen. Und mit euch teilen <3
Herzlich Willkommen zu: zwischen Polarlichtern, Crew Partys und Weine servieren.
Zurück in Vienna
Bereits jeden Abend erwische ich mich auf diese bescheuerte App namens Instagram zu tippen und mir meine Highlights und geposteten Beiträge dreimal in Folge anzuschauen. Und jedes Mal verdammt verzieh ich mein Gesicht so, als ob mir gleich so ein Ding namens Träne die Wange hinunter laufen würde.
Aber eigentlich, da bin ich nicht traurig, weil das so schöne Erinnerungen sind. Aber ich glaube ich bin traurig, weil ich weiß, dass es für immer nur Erinnerungen bleiben werden. Ich weiß, dass diese Gruppe, diese Konstellation an Leute nie wieder so zusammen finden wird. Es wird nicht passieren, dass ich Polarlichter nocheinmal zum ersten Mal sehe, die Arbeit, das Konzept des Expeditionsschiff neu kennen lerne oder die unterschiedlichen Aufgaben der unterschiedlichen Schichten erst gelernt bekommen muss. Und das ist schon hart.
Man möchte gerne erzählen, berichten wie die Zeit an Bord war. Alle dafür begeistern, mit Euphorie erzählen was passiert ist, was man gesehen hat. Niemals können die Worte aus meinem Mund, die Bilder auf meinem Handy das wiedergeben, was ich in diesen 62 Tagen gelernt habe. Alles hier bleibt stehen. Und du, du wächst an so vielen Dingen die du mit deinen Freunden hier teilen willst, aber es total schwer für sie ist, das alles nachzuempfinden. Keiner checkt, keiner versteht so richtig. Denn die Leute, die checken, die sind zurückgeblieben. Auf der Hanseatic Inspiration. Und die vermisst man.
Hier ist man wieder viel alleine, macht sein Ding. Teilt nicht direkt alles mit seinen Mitmenschen, ist anonym unterwegs. Denkt viel nach, richtet sich nach den eigenen Bedürfnissen. Kann mal wieder durchatmen und die Dinge tun, die an Bord zu kurz gekommen sind: lange Spaziergange, lange Joggingeinheiten, lange Kaffee-Pausen, lange Kochen, lange lesen. Alles was als Quality Time bezeichnet wird, nur mit mehr Zeit.
Und da gibt es doch so viele Momente, so viele Flashbacks die einen immer wieder zufliegen. Man mitten in Wien unterwegs ist und plötzlich das Lachen im Gesicht so groß ist, weil man sich an eine wundervolle Konversation an Bord erinnert. Das ist wirklich schön. Und noch schöner ist, das mir das keiner mehr nehmen kann.
Kopf aus, Funktionieren an
Zwei Monate nicht nachzudenken sondern einfach zu funktionieren. Du musst nicht selbst denken, was es heute zu essen gibt oder was man heute tun soll. Ein bis zweimal die CrewMess besuchen, um etwas Gemüse und irgendetwas halb Wegs vernünftiges zu essen und den Beginn deiner drei Arbeitsschichten am besten auswendig wissen. Mit am wichtigsten einen mindestens 25 minütigen Power Nap einzuplanen damit auch die Schicht bis 1 Uhr kein Problem ist. Du, du musst einfach nur da sein und funktionieren und dich an die Regeln halten. Hört sich einfach an, nicht?
Und hier zurück in Wien, hier heißt es denken, alleine den Tag, die Woche planen. Schon absurd, jetzt wieder zu Lidl zu laufen und einzukaufen. Wieder in der Zivilisation zu sein, einer Großstadt, wo man alles um die Ecke hat. Oh nein, die U-Bahn und Piss-Luft hab ich nicht vermisst. In jedem Leben würde ich kalte frische Arktis-Brise bevorzugen oder der warme Wind, der dir auf den Seen in Kanada zugeflogen ist. Und du dich ein paar Sekunden später bis auf die Unterwäsche ausgezogen im Meerwasser umgeben von orange-roten Wäldern mit drei deiner Kollegen schwimmend wiederfindest. Wow, das war wirklich einzigartig.
Das ist dann schon krass, wenn man von so einer Welt wieder irgendwie in eine mit normalen Alltag passen soll. In der Uni die Agenda-Setting-Theorie lernt während es so viel da draußen zu entdecken gibt, das Schiff ohne dich weiterfährt. Du einfach durch ein neues Crew-Mitglied ersetzt wird, dass in deiner Kabine schläft, deine Rettungsweste trägt.
Hier hat man alles selber in der Hand hat. Wieder plötzlich unbegrenzt Internet. Jederzeit das essen kann, was man will, aufstehen kann, wann man will und einfach so frei ist, das diese Freiheit einfach ... zu viel ist? Man nicht weiß wohin mit einem, weil alles so ungeplant ist. Man kommt von einem Leben, wo alles von frühs bis abends bis auf die letzte Minute vorbestimmt war, richtete sich nach einem fixen Plan. Und jetzt ist das irgendwie ... komisch so frei zu sein? Darf man so?
Man muss wieder Routinen entwickeln. Seine Abläufe neu lernen, das viele eigene Denken und Planen, alles machen zu können was man will.
Gebt mir noch ein paar Tage und ich bin wieder drinne im Game. Nur der Umschwung, der muss gelernt sein.
Mitten im nirgendwo, wo es nur sie gibt
Auf der Nordwestpassage, da gab es Orte, die unter 100 Einwohner hatten. Wo es eine Schule für 13 Kinder gibt, die Versorgung mit Lebensmittel dreimal pro Woche mit dem Flugzeug kommt. Wo die Jagd und der Fischfang auf dem Tagesplan stehen und das Leben nicht unterschiedlicher zu unserem sein könnte. Wenig Sonne, viel Kälte, kaum Abwechslung, kaum Geschäfte, ein ruhiges Leben, abgeschottet von jeglichen Städten.
Und dann, dann kommt einmal im Jahr ein Expedtionsschiff vorbei. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtour: Traditionelle Gerichte werden für die Gäste und Crew vorbereitet, Eintöpfe, Fisch, Rosinenbrot. In der Community Hall wird der Kehlkopfgesang vorgeführt, gesungen und getanzt. Reden gehalten, bei denen die Nervosität aber auch die Freude, dass das kleine Dorf in Nunavut Besucher bekommt, in jedem Satz spürbar. Und wir mehr als willkommen sind.
Die Kids zu mir herlaufen „oh you have so beautiful eyes“ sagen, ich wiederum erzähle, dass ich ihre selbstgemachten Ohrringe total hübsch finde.
Wie anders das Leben sein kann und wir uns doch eine Welt teilen. Wie anders der Fokus der Menschen ist. Da passte die Kleidung mit einer blauen gestreiften Hose nicht mit dem rosa karierten Hemd zusammen. Aber das war egal.
Was eine Ehre, solch eine Kultur kennenlernen zu dürfen. Sich ein Bild machen zu können von Menschen, die man im Alltag nicht so begegnet. Im nächsten Moment sein materialistisches Leben zu hinterfragen. Und in der Konsumwelt, in der wir eigentlich leben.
Zu Hause wieder angekommen stellte ich fest, dass alles was ich zum überleben brauchte die zwei Koffer und mein Rucksack sind, die ich vor mir herschleppe. Es hat mir an nichts gefehlt. Und ich trotzdem meine Kleiderschranktür öffnete und immer noch ein Stapel voller Klamotten fand. Und ich das als ziemlich uncool empfinde.
Energy
Man hat so verdammt viel Energie. Ich weiß noch mich in Gedanken sagen hören, okay perfekt, 6h Schlaf reichen aus. Man ist so viele Schritte am Tag gegangen, hat so viel gesehen, ist so vielen Menschen begegnet. Abends noch in der CrewBar die Hüften schwingen bis auch der letzte gegangen ist und die Lichter angingen. Oder noch 5km auf dem Laufband nach 11 Stunden Gastro laufen. Oder in der Sauna noch 2 Stunden mit dem besten Kumpel Deep Talk führen, um 1 Uhr von den Putzkräften rausgeschmissen werden und am nächsten Morgen Frühdienst um 8 haben. Normal.
Gäste mal so
Ganz interessant ist auch, wie sich der Typ von Menschen (Gäste) von Reise zu Reise unterschieden hat. Nordwestpassage, Reise eins. Expedition, viel Natur und Tiere, utopisch teuer, abgelegene kleine Siedlungen, viel Zeit an Bord, 30 Tage. Wer sich das leisten kann (72.000 Euro, Balkonkabine) und dazu noch so viel Zeit/ Urlaub? hat, muss schon speziell sein. Reich unter anderem - dank an meinen lieben Stammgast im Hauptrestaurant, der mich am Ende mit einem 100 Dollar-Schein Trinkgeld bestückte (crazy??). Das sind Gelddimensionen, die ich mir nicht vorstellen kann.
Reise drei, schon längst keine Expedition mehr, eher was für die typische Kreuzfahrtgesellschaft: Abends eher fine dining, höhere Anspruch, viele individuelle Wünsche und: es wurden soooo viele Weineflaschen getrunken (i am sorry an meine arme Hand, die echt durch das viele Weinöffnen- das ich offensichtlich nicht so wirklich kann - ganz schön gelitten hat und Pflaster mein tägliches Brot waren)
CrewLife, HardLife, NiceLife
Ciao Kakao zu Menschen zu sagen, die dein Arbeitstag bereichern, ist echt ziemlich uncool. Der ständige Wechsel ist schon sehr tough. Einfach weil man so unfassbar schnell die Menschen hier in sein Herz schließt. Wie auch nicht? Man verbringt 24/7 Zeit miteinander, wie kann man da nicht auf anhieb seine Kollegen mögen? Dieses familiäre bei 130 Crew und nur knapp über 200 Gästen ist es das, was es ausmacht. Das jeder jeden kennt, alles so klein und süß ist und wir einfach eine große Familie oder kleine Gemeinschaft sind. Wobei sich hier natürlich auch das Gerede und noch mehr Gerede über jede Kleinigkeit nicht vermeiden lässt, aber sicherlich kennen die meisten das von zu Hause :). Die Namen von jedem zu kennen, immer kleine Witze reißen, einfach eine tolle Arbeitsatmosphäre schaffen. Das klappt vor allem durch unseren philipinischen Kollegen. Die so offen sind und immer ein Lächeln auf den Lippen haben. Obwohl es die sind, die am meisten von uns allen arbeiten und Familie mit Kindern zu Hause haben. Und nicht nur chillige 2 Monate auf See sind sondern 8 Monate durch husteln damit die Kids zu Hause essen bekommen. Was ein Respekt ich vor den habe. Ganz viel Liebe an diese tollen Herzens- Menschen!
Die Zeit vermissen
Erst gestern saß ich oben auf der Dachterrasse. Hab mir die Audio von meiner besten Freundin angehört, die immer noch auf dem Schiff ist. Wir haben alles an Bord geteilt: die Sorgen, die tollen Momente, das Positive, das Negative. Der Himmel war klar, ich hatte einen perfekten Ausblick auf die Skyline Wiens. Es waren ich und die Sterne. Niemand da.
Und da höre ich sie reden, was auf dem Schiff abgeht, wie sie sich denkt, ich könnte gleich um die Ecke laufen. Gibt mir Updates. Über die Orte, das Geschehen an Bord. Und dann checkt man erst wie sehr man alles vermisst.
Wie ich es geliebt habe mit meinem Lachen, meiner positiven Energie gute Laune zu verbreiten, den Gästen einen wundervollen Abend zu bescheren. Mit der Crew scheiße zu bauen und scheiße zu labern. Mir hat's doch so dolle alles gefallen. Ich hab mich doch so dolle wohl gefühlt. So gebraucht und wertgeschätzt. Was braucht man mehr?
Klar, so viel arbeiten ist nicht normal. Das weiß ich. Aber ich habe gerne was zu tun. Bin gerne aktiv. Und da hat mich das CrewLeben, das Shiplife immer auf Trapp gehalten. Ich glaube ich mag das. So viel zu sehen, so beschäftig zu sein. Vor allem der Aspekt, das man so krank viele Orte sieht. Die Delfine die einfach mal so mittags um 3 vorbei hüpfen. Die Eisschollen, die backbord und steuerbord herumschweben. Die Sonnenuntergänge, die hinter dem Horizont, über dem Meer untergehen. Ein Gefühl, das sich nicht beschreiben lässt, ein Gefühl das man nicht im Alltag nachempfinden kann. Die tollen Farbe der Wälder bei den GreatLakes, die kleinen kanadischen Sommerhütten wie sie im Roman stehen. Die Sterne nach dem Saunagang, den man sich jeden Abend verdient hatte. Aus dem Fenster rausschauen und man weiß: ey, alles halb so wild. Du siehst gerade das Meer...
Wie gerne berichte ich von den wundervollen Momenten, von denen es so viele, zu viele gibt: das Kaffeetrinken von der Siebträger-Maschine hinten im Backstage, dabei mit den Kollegen über den neuesten Gossip quatschen und sich kurz von den Gästen verstecken, dabei „Crew First sagen“ und mal kurz die Augen verdrehen, wenn jemand schon wieder „hallooooo, die Milch ist leer!!!“ schreit. Das Pralinensnacken (aber ja nicht erwischen lassen!) während dem Abendservice, auf die man sich die ganze Schicht lang freut, die Pläne, wann wer zusammen rausgeht und wie wo was unternommen wird, sich zum Joghurt und Honig essen in der Crew Mess verabreden, das Trinkgeld von den Gästen zugesteckt bekommen mit den Worten „Bleiben Sie so wie Sie sind“, meine täglichen Umarmungen mit Frau Reitz wenn wir uns gesehen haben, die mich immer mit „ach da ist ja die Michelle“ begrüßt hat. Das Weine präsentieren und öffnen mit Charme und Witz, die Stammgästen nach ihren Ausflügen fragen, von meinem Tag erzählen, sich ausversehen ein bisschen zu verquatschen. Durch den CrewBereich zu laufen und die Lieblingskollegen grüßen, die Abende zusammen in der CrewBar, die oft kein Ende fanden, getanzt und gelacht als gäbe es kein Morgen, zusammen die Seele aus dem Leib geschrien, wenn die Lieblingslieder gespielt wurden, die ganze Arbeit und den ganzen Stress, die Gedanken weggeschüttelt. Und es werden für immer die wundervollen Erinnerungen bleiben, die mir im Kopf rumschwirren, wenn jemand mich fragt, wie dieser Vertrag denn war.
Die letzten Tage
Oh wow, die letzten Tage. Ja, die sind immer sehr intensiv. Alles zum letzten Mal machen. Der letzte Abendservice war nett ausgedrückt mit viel Tränen verbunden. Die Gäste, die natürlich wussten, dass es auch mein letzter Abend war, waren besonders süß, die Umarmungen und Danksagungen, dass wir uns um sie besonders toll gekümmert hätten. Und dann gibt es noch den Chanty-Chor. Wo alle absteigenden Crew-Mitglieder auf die Bühne gehen (nachdem der Captain zwischendrin eine selbstgemalte Seekarte für 4000 Euro versteigert hat lol) und typische Seemannslieder singen. Und dann kam unsere Expedition-Managerin. Sang über die Zeit, über die Gefühle des Schiffsfahren. Und ich umarmte meine beste Freundin, all die Leute, die um mich herum standen. War so gerührt und dankbar. Wollte nicht gehen aber musste gehen. Muss alles zurücklassen und will das nicht.
Stay strong
Ja es ist stressig. Ja es ist viel. Und ja verdammt, ich hätte mir in keinem Leben einen schöneren Sommerjob vorstellen können, der mich so erfüllt. Diese Leben an Bord, dieses Schiffsleben, das mich so verdammt erfüllt. Seinen Frieden zu finden, immer in der Nähe des Meers zu sein. An Deck zu gehen, den Sonnenuntergang oder die Sterne zu sehen, die jeden Abend zurückstrahlen. Als ob sie dich anlächeln und sagen, das sind genau die Momente, für die wir hart arbeiten. Arm in Arm Polarlichter schauen, mit jemandem den Augenblick teilen. Den mit unter besten Part. Momente zu teilen und einfach zu sagen: Leben ist zu kurz, ich genieße einfach und hab verdammt noch mal Spaß. Ich sehe Dinge, die nicht viele sehen dürften. Darf Momente spüren, darf mir positive Kommentare zu Herzen nehmen weil ich so viel ... fühle? Dieses Gefühlschaos an Bord, dieses verdammte Adrenalin. Die verdammten Orte. Menschen.
Ich liebe das Schiffsleben. Und auf diese verdammte Expedition, im Sommer 2026, auf die bin ich so stolz, dass ich so mutig war um hier und dort zu sein. Ich hab die Arktis befahren. DIE SCHEIß ARKTIS?? Polarlichter an drei Abenden gesehen. Dabei haben meine Augen geschwitzt und meine Seele gelacht. Hab Torontos Skyline bei Nacht angeschmunzelt, die Fjorden Grönlands bestiegen, Alaskas Natur bewundert. Und noch so verdammt viel mehr.
Hanseatic Inspiration, du hast mich in eine Sphäre verzaubert, in der ich gerne wieder wäre. Es war mir eine Ehre.
Alles zu seiner Zeit heißt es.
CrewLife, BestLife <3
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